Der Owschlager See

Einen Kilometer südöstlich von Owschlag liegt der etwa 23 Hektar große Owschlager See.

Ursprünglich bildete der Owschlager See mit dem Heidteich eine Einheit. Mehrere Quellteiche, die Ellerbeken speisen den Heidteich mit Wasser. Von dort fließt das Wasser durch einen Verbindungsbach, der bruchwaldartig von Schwarzerlen, Haseln und Aschweidengebüschen und am Bachrand von Sumpfseggen und Bachnelkenwurz begleitet wird, in einer langgestreckten , talartigen Niederung mit Sumpfseggen (Carex acutiformis), Mädesüß (Filipendula ulmaria)und seltenen Arten wie Fieberklee, Großes Knabenkraut und Wiesenschachtelhalm in den Owschlager See und von dort in einen Arm der Sorge, der Seeaue.

Von der Badestelle, die während der Sommermonate von Einheimischen gern genutzt wird, führt ein Wanderweg an der Südseite des Sees vorbei an Steiluferbereichen und Röhrrichtflächen mit vielen Wasserpflanzen wie Froschbiß (Hydrocharis morsus-ranae), Gelber Teichrose (Nuphar luteum), Weißer Seerose (Nymphaea alba), Gelber Schwertlilie (Iris pseudacorus), Zottiges Weidenröschen (Epilobium hirsutum) zum Seehotel "Försterhaus".