Gefährdungsstatus S-H: derzeit nicht gefährdet
Gefährdungsstatus BRD: derzeit nicht gefährdet
Der Braune Bär ist in den letzten Jahren seltener geworden.
Die Ursache hierfür liegt vermut-lich in der Bebauung und
der verkehrstechnischen Erschließung. Die Falter reagieren
empfindlich auf die zahllosen Lichtquellen, die in den Bebauungsgebieten
entstehen. Sie fliegen von Anfang Juli bis in den August in offener
Busch- und Baumlandschaft. Der Braune Bär gehört zu
den Bärenspinner-Arten, die weniger als Falter, dagegen weitaus
häufiger im Rau-penstadium gefunden werden. Die Raupen schlüpfen
im August und fressen niedere Kräuter. Nach der Überwinterung
sind sie im Juni erwachsen und laufen dann unruhig umher, um sich
in einem lockeren Gespinst am Boden zu verpuppen.